Innovation – Aufbruch ins Ungewisse

Innovation – Aufbruch ins Ungewisse
Wenn Unternehmensvertreter über Innovation in Asien diskutieren, kommen kulturelle Stereoptypen ins Wanken. Die Asien-Pazifik Konferenz der deutschen Wirtschaft in Jakarta hat das unterstrichen und ich durfte das spannende Panel moderieren.

In Global Competitiveness Report des World Economic Forum 2018 steht Deutschland auf Platz 1, was Innovation angeht. Einer von wenigen Super-Innovatoren weltweit, darauf kann man stolz sein. Aber ausruhen sollte man sich auf den Lorbeeren nicht. Darin waren sich Sanjeev Gandhi, Vorstandsmitglied der BASF, Ralf Wintergerst, CEO bei Giesecke & Devrient, und Ambrose William, Executive Vice President der singapurischen ST Engineering Aerospace, einig.

Innovation in Asien? Da sieht das WEF Nachholbedarf. Vor allem eine Neigung, Ungewissheit zu vermeiden, sei noch Hindernis. Sicher haben die Experten gut recherchiert, aber die asienerfahrenen Praktiker auf dem Panel konnten die Einschätzung nicht teilen. Asiatische Unternehmen, Start Ups zumal, sahen sie gut vorbereitet, um Innovationszyklen zu gestalten, die den Ablauf von Entwerfen und Verwerfen radikal beschleunigen. Angst vor Neuem, vor Experimenten mit ungewissem Ausgang, darf man da nicht haben.

Superinnovatoren gibt es also auch in Asien, auch in traditionellen und konservativen Gesellschaften. Und wenn es ums Geld geht, ist die Risikofreude ohnehin höher als in Europa, in Deutschland zumal. Beim Venture Capital folgt Asien dem Silicon Valley auf dem Fuß. Deutschland ist abgeschlagen – ganz so, als ob die Anleger dort das Risiko scheuen, Ungewissheit vermeiden wollen.

Sie suchen für Ihre Veranstaltung eine lebendige Moderation mit inhaltlicher Substanz – sprechen Sie mich an!

Foto: AHK Indonesien

<<<<