Messestress

Messestress – schon der Standbau war etwas chaotisch.
Am Ende sind alle Displays montiert, die Broschüren mit allen Technologieinformationen liegen aus.
Der Flug steckt noch in den Knochen, viel Zeit zum Akklimatisieren blieb nicht.

Am Vorabend noch Marktinformationen studiert – eigentlich sollte es Ansatzpunkte geben, die städtische Infrastruktur braucht eindeutig ein Upgrade. Wer sich nun blicken lassen wird, ist die Frage. Reichlich Langeweile am Stand, zum Glück reicht das WLAN für die Emails, morgen geht es schließlich weiter. Und dann ein Überraschungsbesuch der Stadtverwaltung. Eine Frau, offenkundig technisch gut beschlagen und mit passablem Englisch. Die Broschüren durchblättert sie dennoch etwas ratlos. Da hilft nur der Griff zum Laptop und ein Überblick über alle so überzeugenden Anwendungsmöglichkeiten der weltweit erfolgreichen Technologie. Ihr Blick bleibt leer, eine Nachfrage zur Umsetzung, ein PingPong technischer Begriffe, höflicher Dank und freundlicher Abschied. Irgendetwas hat nicht gepasst, irgendetwas war nicht verstanden. Kein Entree jedenfalls in den neuen Markt, trotz allen Aufwands. Über die Gründe lässt sich sinnieren, beim Einpacken der Broschüren und Verstauen der Displays. Lohnt ein neuer Anlauf im nächsten Jahr?

Sie wollen Ihr Marketingbudget und die Zeit Ihrer Mitarbeiter effizienter nutzen? Wie Sie Gegebenheiten, Wissensstände, Anforderungen und Erwartungen in noch unbekannten Märkten im Gespräch erschließen und adressieren, bespreche ich gern mit Ihnen. Für Messeauftritte mit Markterschließungsmehrwert.

Photo by Fancy Crave on Unsplash

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